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Nähen mit Strickstoffen // 978-3-8307-0994-7

Lieber Kunde, liebe Kundin, 

leider sind in dem Titel einige Fehler bei der Übersetzung des Englischen ins Deutsche aufgetreten. Die meisten Formulierungen sind für etwas erfahrene Näherinnen und Näher trotzdem verständlich. Die Begriffe und Formulierungen, die zu Verwirrungen führen können, haben wir hier aufgeführt:

S. 34 unten
Hier muss es richtig heissen (siehe rechte Seite »Die Passform macht’s«) anstatt
(siehe das Kapitel »Passformen verstehen«).

S. 43 Achtung Nahtzugabe
Wenn Sie das Schnittmuster ausmessen, müssen Sie beachten, ob es eine Nahtzugabe enthält. Um ein Schnittmuster an sich anzupassen, benötigen Sie die Maße der Schnitteile ohne Nahtzugabe. Checken Sie daher vorher das Schnittmuster, um herauszufinden, welche Nahtzugabe darin enthalten ist.

S. 57 Oberweite
Ein Brustabnäher sieht bei einem Oberteil aus Stretchstoff nicht immer gut aus. Es gibt zwei Methoden, anhand derer man mehr Weite in den Oberteil eines Schnitts einfügen kann, ohne Abnäher zu verwenden. Man kann diese Änderung allerdings nur vornehmen, wenn das Schnittmuster einen Brustpunkt zeigt, oder man seinen Brustpunkt selbst identifzieren kann (siehe Seite 45). 

S. 62 Im Text wird angemerkt: "Die besten Nadeln zur Verarbeitung von Strickstoffen sind Universal oder Jersey Nadeln". Tatsächlich sollten Sie Strickstoffe aber mit Jersey- oder Stretch-Nadeln verarbeiten. 

S. 62 Im Text wird angemerkt: "Achtung: Kugelspitznadeln können Löcher im Stoff hinterlassen, die sich auch durch Waschen nicht wieder schließen." Tatsächlich sind die sogenannten Ballpointneedles (Kugelspitznadeln) aber besonders gut für das Verarbeiten von Strickstoffen geeignet, da sie durch die abgerundete Spitze keine Maschen beschädigen. 

S. 64 Der Abschnitt zur Interlock-Maschine beschreibt tatsächlich die Overlock-Maschine

S. 78 Im Text wird angemerkt: "Das edelste und glatteste Garn für die Interlockmaschine ist das Stickgarn. Gemeint ist aber die Overlock-Maschine.

S. 82 Stickstichnaht: Der im Text erwähnte Stickstich meint den Gradstich.

S. 85 Der im Text erwähnte dreifädige Interlockstich meint den Overlockstich oder Fake-Overlock-Stich ihrer Nähmaschine

S. 90  Nähte stabilisieren: Am einfachsten bildet man diese Stabilisierungseinlage mit einem schmalen Vlieseline-Formband zum Aufbügeln. Es sollte ca. 13 mm breit sein. Man kann es vorgeschnitten auf Rollen kaufen. Da dieses Formband als Schrägband leicht nachgibt, verstärkt es die Nähte zwar wie gewünscht, lässt dem Kleidungsstück aber auch noch ein bisschen Spiel. Will man eine Naht verstärken, legt man den Streifen aus Vlieseline-Formband auf der linken Stoffseite mittig über den Nahtverlauf, bügelt ihn fest und integriert ihn dann mit in die Naht. An den Schulternähten braucht man den Verstärkungsstreifen nur am Rückenteil.

S. 94 Bügelvorlage
2. Legen Sie den Streifen am oberen Rand der Saumzugabe auf die linke Seite des glatten Stoffes. Schlagen Sie die Saumzugabe hoch und legen Sie sie über den Pappstreifen. 

Nahtband zum Aufbügeln
1. Bügeln Sie das aufbügelbare Saumband von links auf die Saumzugabe Ihrer Werkteile. 
Legen Sie den Streifen auf die Linke Seite des Saums (nicht an den Nahtrand). 

S. 95 Stickstich (Nähmaschine) meint den Gradstich.

S. 97 Doppelfalzsaum
1. Setzen Sie am Rand des Stoffes eine Gradstichnaht
2. ... Setzen Sie die Nadel am inneren Falz an und nähen Sie mit einem Gradstich entlang der Kante.

S. 101 Saumkanten aus Strickstoff
1. Legen Sie die gewünschte Breite der Blende fest. Schneiden Sie im schrägen Fadenlauf aus dem Strickstoff einen Streifen heraus, der viermal so breit ist und - ... - genau so lang wie die Kante, die sie verblenden möchten. 

S. 109 Umschlagen und absteppen
Abschn. 2: Ketteln Sie die Kante mit einem Overlockstich oder der Overlockmaschine ab, klappen Sie sie nach innen und steppen Sie den Saum von außen noch einmal ab. 

S. 112 Runder Ärmelansatz

1. Stellen Sie eine große Stichlänge an Ihrer Nähmaschine ein und setzen Sie eine Naht zwischen die Markierungen entlang der Schulterkappe;
2. Auf links gedreht, stecken Sie den Ärmel im Ärmelausschnitt fest. Achten Sie dabei darauf, dass die Nähte aufeinandertreffen und beachten Sie alle Orientierungspunkte und Markierungen. Beginnen Sie an der Schulternaht. Lassen Sie die beiden Stoffschichten über einen Finger gleiten und stecken Sie den Ärmel dabei quer zum Heftgarn an der Naht mit einer Stecknadel fest. Bearbeiten Sie in der gleichen Weise nach und nach erst eine Seite des Ärmelansatzes und wiederholen Sie den gleichen Vorgang dann auch für die andere Seite, wieder beginnend an der Schulternaht (Abb. B), bis der Ärmel rundherum festgesteckt ist.

S. 120 Nahtverdeckte Reißverschlüsse
6. ... Nähen Sie den Reißverschluss mit einem Gradstich fest, und zwar so weit bis zum Ende wie möglich (Abb. C). 

S. 122 Rippenbündchen
4.
... ,so dass drei Stofflagen nach und nach ringsum von der Naht erfasst werden.